Batman und Ausreden

“Warum fallen wir Bruce? So wir lernen wiederaufzustehen.” Bruce Wayne (Batman)’s Vater

Verdammt. Ich bin nur ein Mensch. Ich habe eine Woche verbockt und kein Blog geschreiben. Und “warum?”, würden Sie vielleicht fragen. “Chaos und Krankheit” würde ich vielleicht beantworten.

Letzte Woche war ich  in America. Zuerst war ich in New Jersey, meine Großtante zu besuchen. Sie ist 100 Jahre alt geworden. Danach bin ich nach Boston gereist, Harvard University zu besuchen und einen Kurs zu machen. Alles lief super (Ahorn Syrup, Philadelphia, St. Patricks Day, Große Strassen, Große Autos, riesige Frühstücken, Ahorn Syrup und so weiter) bis Boston und einen Hotdog den ich gegessen habe. Ich wollte unbedingt ein NBA Spiel angucken, und deswegen bin ich zum TM Garden gegangen und habe die Boston Celtics gegen Miami Heat angeguckt. (Boston haben gewonnen weil LeBron James verletzt war.) Ich hatte hunger und habe einen $7 Hotdog bestellt. Am nächsten Tag, fand ich es schwere aus meinen Bett zusteigern. Ich fand es noch schwere zu präsentieren an der Uni, und eine lange Geschichte kurz zu machen, zu schwere dieses Blog zu schreiben.

Hätte ich es trotzdem krank schreiben können? Vielleicht. War es nicht selbstverständlich dass ich es nicht geschrieben habe? Auch möglich. Bin ich ein Loser deswegen? Hmm… Vielleicht, aber ich mag “Menschlich” lieber. Die entscheidende Frage ist: was kommt jetzt? Für mich, einmal zu verbocken ist menschlich. Zweimal wäre ein Problem. Vielleicht früher, hätte ich einfach aufgehört und nur ein Jahr später nochmal angefangen. Dieses Mal nicht. Ich bin wieder gesund, ein bisschen enttaüscht, aber immer noch dabei. Ich bin gefallen, aber ich lerne schnell wiederaufzustehen.

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Willenskraft und Wörter

Ich bin am 16ten September 2001 nach Deutschland gekommen, 5 Tage nach 9:11. Ich könnte fast kein Wort Deutsch sprechen. Und jetzt, sitze ich hier und schreibe dieses Blog als “Fließendfalschsprecher”. Dazwischen kamen zahlreiche Deutschkürse, Einzelunterrichten, Apps, Mnemoteknik (der=alles rot, die=sterben und Blut, das=Traurigkeit; aber das ist eine andere Geschichte), Harry Potter in Deutsch, Dan Brown in Deutsch, Stieg Larsson in Deutsch, Tatort, Musikantenstadl, und so weiter und so weiter. Manche Dingen haben ziemlich gut funktioniert. Manche weniger. Wenn ich, aber, zurückblicke, merke ich ein großes Problem. Ich habe angefangen, war gut, und danach habe ich aufgehört. Einigen Monaten, oder sogar Jahren, später habe ich nochmal angefangen. Und nochmal gelernt was ich vergessen habe. Und nochmal ein neues Buch gekauft. Und nochmal die einfache Grammatikregeln gelernt. Oh ye, oh ye, als meine Schwiegermutter sagen würde. Wollte ich aufhören? Nicht unbedingt. Ich liebe Deutsch zu sprechen und mich zu verbessern. War ich faul? Vielleicht. Oder vielleicht habe ich nur mein Fokus verloren. Es gibt ein paar mögliche Antworten, aber ich glaube dass ich jetzt eine bessere habe. Willenskraft. Diese magische Etwas was immer hilft am Anfang, aber für mein Deutsch, immer haut ab.

Ich lese jetzt (leider in Englisch), “Willpower” ein Buch von Roy Baumeister und John Tierney, und wie es scheint, Willenskraft, nicht nur existiert wirklich, aber sondern auch gemessen werden kann. Und wir haben nur eine gewisse Menge. Wenn es benutzt wird, ist es weg. Vielleicht deswegen ist meine Deuschlernstrategie kaput gegangen. Vielleicht brauche ich ein anderen Weg, denen Willenskraft nicht brauchst. Also dann, morgen fliege ich nach America und zwischen “The Hobbit- Desolation of Smaug” und “Now You See Me” wird es gelesen.

Die Hase und die Schildkröte

Laut meinem Deutschlehrer, sei ich ein “fließende Falschsprecher”. Ich kann sehr gut sprechen, aber falsch. Ich habe meine Fehlern so oft gemacht, sie sind nicht nur integriert, sondern vollkommen zuhause. Gegen die will ich natürlich kämpfen,  aber was sind eigentlich meine Waffen. Sind sie groß und gefährlich genug. Ist ein Blog pro Woche ausreichend? Aus diesen Gedanken fließt dieses Blog. Es ist Woche fünf. Ich bin immer noch dabei, und es macht Sinn ein bisschen darüber zu denken. Oder? Also denn Franzi, los gehts:

Was funktioniert?

– Dieses Blog. Ich schreibe es konsequent jede Woche. Ob ich tatsächlich besser geworden bin oder nicht, mindestens schreibe ich etwas. Ich muss in meinem Wörterbuch gucken, viele Artikeln aussuchen, und wenn WordPress ein Wort in rot unterstreicht, muss ich warumdarüberdenken, und es korrigieren. Das muss auf jeden Fall besser sein als nichts zu tun.

– Regelmäßig Deutsch Unterricht.

Was funktioniert nicht?

Diese Blog-Idee war nicht die einzige. Eigentlich wolle ich dazu noch ein paar andere Aufgaben erledigen. Die sind noch nicht so gut gelaufen.

1. Ich habe dieses Buch gekauft und wollte regelmäßig Grammatik Übungen machen. Konjunktiv II war zuerst daran. Konjunktiv II ist immer noch daran. Ich habe meine Freundin auch extra gefragt ob sie mir Konjunktiv II Feedback geben könnte. Leider nichts ist passiert.

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2. Ich habe zwei Pons “Auf Einen Blick” Sheets gekauft und wollte die auch benutzen. Sie bleiben am meisten in meinem Rucksack und dürfen ihren Wissen nicht teilen.

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3. Ab und zu benutze ich die iPhone App – Gender of Nouns Trainer  wo man Artikeln üben kann. Leider muss man es regelmäßig benutzen oder man vergesst alles.

Was soll ich tun?

Es scheint ziemlich schwer, mehrere Aufgaben in meine Tage zu kriegen. Ich kenne mich selbst auch sehr gut,und will nicht zwei Monaten lang Deutsch lernen, nur im dritten Monat zum aufhören. Deswegen will ich nur Babysteps machen, aber konsequent bleiben. Ich glaube dass dieser Weg gut ist, auch wenn es langsam ist. Ich versuch immer mit der Hase mich zu verbessern. Dieses Mal experimentiere ich mit der Schildkröte.